Wird man von deutschen Webmastern eigentlich nur verarscht?

Diese Frage stelle ich mir nun schon eine ganze Weile und finde eigentlich, ja!. Wenn ich meinen Blog nehme, in dem auch externe Beiträge zugelassen sind unter gewissen Vorschriften, dann ist das schon der erste Punkt. Wie kann man denn gleich gegen zwei von fünf Bedingungen verstoßen? Sind die betreffenden Leute so dumm oder halten die mich dafür? Es heißt bei mir klar, dass ich keine Texte aufnehme, die aus Textgenratoren stammen, doch was machen die meisten? Genau das Gegenteil. Prüft man die dann mit Copyscape leutet der Artikel bunt auf wie ein Tannenbaum.

Andere überlesen wohl auch immer die Mindestanforderung von 200 Wörtern. Meine eigenen Beiträge die ich in dem Blog schreibe sind in der Regel 400 bis 700 Wörter und das ohne Links. Eben dafür dass der Blog auch mal Content ohne externe Links bekommt.

So langsam nervt mich das aber. Ich schreibe für jeden externen Artikel extra noch mal einen wo anders, auch wenn ich mich bei dem Thema erst einlesen muss, sorge für Backlinks von anderen Seiten und versuche das ganze Sauber zu halten und das auch noch ohne Werbung auf dem System. Aber nein, die meisten meinen mich verarschen zu müssen.

Aber nicht nur der Blog, sondern auch meine normale Firmenseite lassen mich gleiches glauben. Gehe ich mal na den bezahlten Rechnungen, dann sind das von den deutschen Kunden gerade mal 57%. Der Rest zahlt einfach nicht, stellt aber Anforderungen. Teilweise erwarten die auch noch stundenlange telefonische Beratung für ihr eigenes Geschäft. Geht es eigentlich noch?

Kann mir also mal einer sagen was mit den Deutschen los ist? Sind die einfach zu dumm zum Lesen oder wollen die einen extra und bewusst verarschen?

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3 Kommentare

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  1. geschrieben am 10. August 2008 07:52
    1

    Hi,
    kann ich nur bestätigen, dass die Zahlungsmoral in letzer Zeit sehr schwer nachgelassen hat. Copy & Paste haben Hochkonjunktur und manchmal fragt man sich selbst, warum man sich noch die Mühe macht eigenen Content zu erstellen. Immerhin ist es ein schwacher Trost zu sehen, dass es anderen ebenso ergeht.

    Gruß

    AMUNO

  2. geschrieben am 12. August 2008 20:53
    2

    zum Thema: externe Beiträge.
    Ich denke, dass es eine Kombination aus Roboter-Mentalität, mangelndem Basiswissen und gehetztem Geist ist. Auch ich hab die Erfahrung mit Gastkommentaren gemacht. Da hat sich jemand angeboten einen fundierten Artikel über ein Thema zu schreiben, in dem ich mich nicht kompetent fühle, das aber wichtig ist für den Zusammenhang des Contents der Webseite. Und was macht der? Er kopiert Text aus seiner eigenen Webseite und bietet mir das als Unique Content an. - Als wäre ich nicht selber in der Lage mich aus dem Inhalt von Mitbewerberwebseiten zu bediehnen.

    Gruß
    Nesthäkchen

  3. Falterchen
    geschrieben am 1. September 2008 20:37
    3

    Huhu zusammen,
    Zahlungsmoral kann ich bestätigen. Bin selbständig und bekomme auch noch pampige Antworten, wenn ich einen Betrag höflich anmahne. Wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass Private noch schneller und besser zahlen als große Firmen. Mit zwei großen SEOs habe ich schon schlechte Erfahrungen gemacht. Was das Schreiben an sich betrifft, bin ich schon ein bunter Hund, weil ich alle Texte fein sauber und recht gut recherchiert noch von Hand schreibe. Würde mich von manch anderen Blogbetreibern mehr Kontrolle wünschen bezüglich DC, dann würde auch einige Verzeichnisse einen besseren PR behalten. Der ganze Textmüll ist nicht gut zu lesen und nutzt niemanden etwas. Dreist kommt weiter sagt man, aber selbständig arbeiten in Deutschland ist mehr als Krampf.
    Liebe Grüße
    Falterchen

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