Strom sparen mit Energiesparlampen
Steigende Strompreise und Energiekosten führen zu immer höheren Nebenkosten. Dabei ist es eigentlich ein leichtes den Stromverbrauch zu senken, die Umwelt zu schützen und Geld zu Sparen. Das effizienteste und auch einfachste Mittel dazu ist die Nutzung von Energiesparlampen. Bisher waren diese Leutmittel bei den Menschen jedoch etwas unbeliebt, da sie zum einen Recht teuer waren und auch noch immer sind, zum anderen viele verschiedene Gerüchte verbreitet wurden die längst nicht mehr stimmen.
Oft wurde gesagt, dass Energiesparlampen bei zu häufigen Ein- und Ausschalten sehr schnell kaputt gehen würden. Dem war auch tatsächlich mal so, aber seit einigen Jahren sind die Leuchtmittel der namhaften Hersteller komplett schaltfest, also dabei ist es dann egal ob die kurz hintereinander ein- oder ausgeschaltet werden.
Der wichtigste Punkt ist aber immer sicherlich der preis. Für eine aktuelle Energiesparlampe zahlt man noch immer 4-7 Euro, was ein Vielfaches einer normalen Glühbirne ist, aber diese Energiesparlampen halten auch zwischen 10.000 und 20.000 Stunden. Eine normale “Birne” schafft es gerade mal auf 1.000 Stunden.
Energiesparlampen gibt es in sehr vielen verschiedenen Ausführungen. KLeine, sogenannte Knirpse, die normale Ausführung, andere die gringelt sind, aber auch welche hinter einem schönen Schutzglas oder als Globe, also einer Kugelform. Neuerdings auch welche die wie eine normale Glühbirne oder eine “Kerze” aussehen, aber auch Reflektoren für Decken- und Wandspots. Auch in Bezug auf die Leistung ist eine breite Palette geboten. Von 7 Watt bis 35 ist alles zu finden, was in etwa 40 – 200 Watt einer normalen Glühbirne entsprechen würde.
Auch das Farbspektrum einer Energiesparlampe ist zwischenzeitlich sehr vielseitig. Von kalten Licht für Büroräume, über warmes für Wohnzimmer bis hin zu speziellen Energiesparlampen für die Pflanzenbeleuchtung oder Aquarien. Alles ist derzeit zu bekommen. Selbst farbige Leuchtmittel sind keine Seltenheit mehr.
Dennoch kommt es sehr auf den Anwendungszweck an. Etwa in einem Kellerraum, in dem das Licht nur alle paar Tag mal für ein paar Minuten eingeschaltet wird rentieren sich Energiesparleuchten nicht, da die Anschaffungskosten so oft erst nach 1o Jahren oder später amotisiert sind.
Auch Leuchten von noname-Herstellern sind oft eher nicht das Wahre. Die Lichtausbeute stimmt nicht und die Lebensdauer auch nicht.
Auch die Leuchtstärke einer Energiesparlampe ist wichtig. Angegeben in “lm” wird diese wiedergespiegelt und ist oft nicht das was eine “gleichwertige” Glühbirne besitzt. Daher ist es fast ratsam die Energiesparlampe in einer “Nummer größer” zu Kaufen. Dieses Problem hat man bei den Markenherstellern zwar fast gar nicht, aber es kommt vor. Und lieber etwas mehr Licht also zu wenig.
Gerade in Wohnbereichen werden Lampen oft gedimmt, was für die Nutzung einer Energiesparlampe bisher nur hinderlich war, denn dies war einfach nicht möglich. Aber auch in diesem Bereich gab es große Veränderungen. Nun sind auf dem Markt auch dimmbare Energiesparlampen zu finden die ja nach Hersteller und Typ etwas anders funktionieren. Einige davon lassen sich in “Stufen” dimmen, in dem das Licht kurz aus und wieder ein geschalten wird. So lassen sich dann vorbestimmte Stufen von meist 100%, 66% und 33% einstellen. Ganz neue Modelle sind sogar stufenlos bis zu ca 33% Leistung dimmbar und sind somit ein vollwertiger Ersatz für die handelsübliche Glühbirne.