Strom für die Industrie

Im produzierenden Gewerbe muss sich der Einkauf mit den unterschiedlichsten Lieferanten beschäftigen. Je nach dem, wie komplex die erzeugten Produkte sind, und wie anspruchsvoll die Lagerung, Verarbeitung und der Transport sich gestaltet, sind das Lieferantenmanagement und die Lieferantenentwicklung strategische Themen, die im Management angesiedelt sind und dort begleitet und geführt werden müssen.

Logistisch kann man sich ggf. noch auf moderne Lieferkonzepte wie Just in Time (JIT) oder Just in Sequence (JIS) stützen, die auch branchenübergreifend erfolgreich implementiert werden können, auch die moderne IT bietet dank ERP-Lösungen hier Unterstützung, die Supply Chain zu optimieren.

Doch beispielsweise beim Stromeinkauf gelten noch weitere Faktoren, denn alle Prozesse im Unternehmen und in der Produktion sind von der reibungslosen Versorgung mit Strom abhängig. Dem Stromversorger fällt also eine strategisch bedeutsame Rolle zu, die noch anwächst, je mehr Strom durch die Produktion verbraucht wird.

Wenn zudem die Herkunft und Gewinnung des Stroms noch von Relevanz ist, etwa, weil das Unternehmen in bestimmten Kundensegmenten mit eigenen Ansprüchen aktiv ist und die Produkte etwa ein Zertifikat erhalten sollen, die etwa eine ressourcenschonende Herstellung nachweisen, dann steigt der Beratungsaufwand und Anspruch des Kunden an seinen Energieversorger.

Wer diesen erfüllt und die Kundenbedürfnisse erkennt, sich auf sie einstellt und dann als Resultat Modelle anbieten kann, die in der Industrie angenommen werden, der kann sich als Anbieter von Energie profilieren und so neue Kunden gewinnen und Bestandskunden durch Leistung überzeugen und halten.

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