Sternenhimmel – Halogen, Glasfaser oder LED?
Ein Sternenhimmel ist in immer mehr privaten Haushalten, vor allen jedoch in eigenen Häusern und Eigentumswohnungen zu finden. Ein Sternenhimmel ist auch eine sehr schöne Sache die etwas besondere Atmosphäre in den Raum bringt.
Oft eingesetzt werden sie im Eingangsbereich, der Diele und auch im Schlafzimmer, sind aber auch im Badezimmer als kleiner Wellnessfaktor und in Wohnzimmern zu finden. Doch eines dabei muss klar sein, ein Sternenhimmel kann keine komplette Beleuchtung des Raumes aufbringen, bzw. könnte das nur sehr ineffizient da die eingesetzten Leuchtmittel in der Regel keinerlei Lichtbündelung und Lichtlenkung besitzen. Sie sollen einfach strahlen und schön aussehen.
Halogen-Sternenhimmel
Normal seit vielen Jahren und auch sehr günstig in der Anschaffung ist die Version als Halogen. Dabei werden kleine Fassungen samt Sockel und Gehäuse in der Decke eingebaut in die dann nur günstige Halogen Stift-Sockel-Leuchtmittel eingesetzt werden und sind somit nicht mit einem normalen “Hausfrauenstrahler” zu verwechseln. Diese haben in der Regel eine Leistung um die 5 Watt. Jedoch besteht ein Sternenhimmel zwischen 20 und 50 Lichtquellen, teilweise auch mehr, was die tatsächliche Leistung in die Höhe springen lässt. Auch die Wärmeentwicklung der vielen Halogenlämpchen ist nicht zu vernachlässigen.
Sternenhimmel mit Glasfaser
Als Alternative dazu wurden eine Zeit lang Glasfaser-Versionen angeboten und werden es auch immer noch. Der wirkliche Vorteil dieser Lösung ist, dass die Wärmeentwicklung nicht in dem eigentlichen Raum, sondern an einer anderen externen Stelle stattfindet. Auch ist es durch die Wärmeentwicklung die gegen Null geht auch möglich die einzelnen Strahler auf engstem Raum unter zu bringen ohne Gefahr zu laufen dass es einen Hitzestau unter der Decke gibt.
Jedoch benötigt dieser Licht-Beamer (Lichtbox) in der Regel spezielle Leuchtmittel wie etwa HQI welche eine recht kurze Lebensdauer haben und in der Anschaffung sehr teuer sind. Auch die Leistung solcher Leuchtmittel liegt zwischen 200 und 500 Watt, kommt also nicht viel günstiger. Alleine schon der Beamer kostet mehr als alle Halogen-Strahler zusammen. Also somit entstehen sehr hohe Anschaffungs- und Wartungskosten. Die Wärme ist jedoch dann wo anders.
LED-Leuchten als Sternenhimmel
Möchte man jedoch einen recht kühlen, preislich verträglichen und recht wartungsfreien Sternenhimmel sein Eigen nennen, so kommt man aktuell an LEDs nicht vorbei. Die LED Leuchten sind sehr effizient und strahlen daher auch nur sehr wenig Wärme ab. Die Lichtausbeute ist jedoch bei weitem nicht so gut wie bei den anderen Lösungen, jedoch ist es ja nur ein optischer Effekt und zur Grundausleuchtung, damit man überhaupt etwas Licht ins Dunkel bringt, reichen sie bei weitem aus.
Der Vorteil dabei ist vor allem der Stromverbrauch, denn schon eine 0,1 Watt LED hat den gleichen Effekt an der Decke wie eine 10 Watt Halogen Lampe bleibt dabei aber nahezu kalt. Zwar wird sie auch wärmer als die Glasfasertechnik, aber die Abstrahlung ist nur wenige Zentimerter. Anfassen kann man LEDs allemal ohne sich zu verbrennen.