Smiley Projekt – Chance für Urlauber

Gammelfleisch und Lebensmittelvergiftung ist ein heikles Thema aber immer wieder in den Medien. Als Gast eines Restaurants kann man leider aber auch nicht erkennen wie der Zustand der Küche ist und wie mit Lebensmitteln umgegangen wird. Der immer wieder zu hörende Tip man solle sich die Küche ansehen funktioniert nur in den wenigsten Betrieben.

Doch damit ist nun zumindest in Berlin Pankow Schluss. Das dort neu eingeführte Smiley Projekt kennzeichnet Gaststätten die eine überdurchschnittliche Qualität bieten und auch sonst bei der Lebensmittelüberwachung nicht sonderlich auffallend sind. Gaststätten mit kleinen Mängeln erhalten diesen Smiley jedoch nicht, was aber auch nicht weiter tragisch ist. Viel wichtiger ist die Negativliste, auf der Gastronomen geführt werden die schon mehrfach mit schweren Verstößen auffällig geworden sind.

Zwar ist dieses öffentliche Vorgehen eine gewisse Schädigung für die Betreiber, diese sind in der Regel aber auch selber schuld. Der Vorteil für Bürger und Gäste ist ernorm, denn so kann man sich durchaus vorher über einen Betrieb informieren und diesen bei Bedarf meiden. Garede auch für Urlauber ist dies sehr wichtig, denn die wenigsten Reisenden kennen die Gaststätten am Urlaubsort und sind denen so hilflos ausgeliefert.

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