Neue Haarpracht - Die Haartransplantation
Unsere Haare wachsen zwischen 2-8 Jahre lang dauerhaft. Nach dieser Zeit legen sie eine Ruhepause ein, indem Haare produzierende Zellen absterben und die Haarwurzeln den Wachstum der Haare kurzfristig einstellen. Nach etwa drei Monaten werden die Wurzeln wieder erwachen und der Zyklus beginnt erneut.
Menschen die von einem starken Haarausfall betroffen sind, verfügen ebenfalls über diese Zyklen, doch bei diesen Menschen verlaufen die Zyklen meist schneller ab, so dass es zum frühzeitigen Verlust der Haare kommt. Die so genannten „Geheimratsecken“ treten mittlerweile auch immer mehr bei jungen Menschen auf.
Bei Haarausfall helfen in der Regel auch keine Wundermittel wie Haarnachwuchs-Präparate oder Cremes die den Haarwuchs fördern sollen. Meist bleibt der letzte Weg nur noch eine Haartransplantation.
Bei der Haartransplantation werden dem Betroffenen meist am Hinterkopf Haare entfernt, welche anschließend in einem längeren Eingriff in die kahlen Stellen eingepflanzt werden. Dieser Eingriff dauert zwar lange, ist aber danach meist schmerzfrei und der Patient kann bereits nach wenigen Stunden die Klinik verlassen.
Allerdings ist dieser Eingriff recht teuer und daher die Frage ob man es für das eigene Ego unbedingt benötigt. Eine Haartransplantation kostet in der Regel zwischen 3.000 und 10.000 Euro, je nach Klinik und Aufwand.
Oftmals ist diese Methode die einzig Erfolg versprechende, da sie auch auf langer Sicht neue Haare verspricht. Aktuelle Studien haben ergeben, dass Menschen mit vorzeitigem Haarausfall auch schneller zu Depressionen leiden, was ebenfalls ein Grund ist, wieso man sich einem solchen Eingriff unterziehen oder zumindest darüber nachdenken sollte.










