Mehr Sicherheit durch Alarmanlagen

Nicht jeder hat eine gute Meinung über Alarmanlagen. Besonders dann, wenn man regelmäßig durch die Autoalarmanlage des Nachbarn aufschreckt wird, die aus nicht geklärten Gründen falschen Alarm schlägt. Leider meldet diese sich immer dann, wenn man eigentlich gerade versucht, einzuschlafen. Dieser Artikel hier beschäftigt sich jedoch mit den Hausalarmanlagen. Deren Technik ist soweit fortgeschritten, dass man sicher sein kann: Wenn ein Alarm eintritt, dann liegt wirklich ein Ernstfall vor.

Die meisten Alarmanlagen bestehen aus einer Vielzahl von automatischen Meldern. Der Glasbruchmelder wird z.B. für Türen mit Türverglasung, Fenster, aber auch Vitrinen mit wertvollem Inhalt verwendet. Er meldet sofort, wenn das Glas zu Bruch geht, sich also jemand unbefugt Zugriff verschaffen will. Des Weiteren gibt es Lichtschranken. Hier wird zwischen zwei Geräten eine Art Infra-Rot-Zaun aufgebaut, bei dessen Durchschreiten ein Alarm ausgelöst wird. So ein Zaun kann bis zu 20 Meter lang sein, wird daher auch gerne genutzt, um große Lagerhallen abzusichern.

Aber auch im Privathaushalt kann er z.B. den Hauseingang, aber auch das Treppenhaus überwachen. Den Bewegungsmelder hingegen kennen die meisten von der eigenen Haustür. Während er hier nur dazu dient, das Licht anzumachen, damit Besucher und Anwohner des Hauses nicht im Dunkeln stehen bleiben, sorgt er im Verbund mit einer Alarmanlage dafür, dass jede unbefugte Bewegung registriert und gemeldet wird. Für Einbrecher ist es kaum möglich, einen Bewegungsmelder zu überlisten.

Neben den automatischen Meldern gibt es auch die manuelle Melder bei Alarmanlagen. Meist sind das so genannte “Notruftaster”, die bei einem Knopfdruck sofort Alarm auslösen. Dies kann sinnvoll sein, wenn Sie z.B. einen falschen Handwerker hereingebeten haben, der sich als Dieb herausstellt. Ein Knopfdruck sorgt dafür, dass entweder die Polizei, ein Sicherheitsdienst oder andere Personen alarmiert werden und zu Hilfe eilen können.

Die dritte Gruppe der Melder sind die elektromechanischen/-magnetischen Melder. Häufig benutzt wird hier der Türöffnungsmelder. Tür und Türrahmen werden per Magnet verbunden. Ist die Alarmanlage nun scharf geschaltet und die Tür wird geöffnet, registiert der Melder, dass er nicht mit mit dem gegenüberliegenden Magneten verbunden ist und gibt einen Alarm.

Der Alarm bei Alarmanlagen muss jedoch nicht immer ein schrillendes Signal sein. In Banken wird häufig der “stille Alarm” verwendet, der ohne die Aufmerksamkeit des Bankräubers zu erregen, ein Signal an die Polizei sendet. Dies dient vor allem dem Personenschutz, da Bankräuber unberechenbar sind und durch einen lauten Alarm gereizt werden könnten. In der Regel ist die Polizei schnell vor Ort, wenn sie ein stiller Alarm erreicht.

Eine weitere Möglichkeit ist es, dass weder stiller, noch lauter Alarm ausgelöst wird, sondern eine Überwachungskamera die Vorfälle einfängt. Diese speichert automatisch nach Auslösen des Alarms die Bilder und ermöglicht es hinterher, einen Täter leicht zu überführen. Während in früheren Zeiten alles auf Band gespeichert wurde und die Technik enorm viel Platz verbrauchte, machen nun kleine Speicherkameras die Arbeit. Diese haben oft eine SD-Karte in sich und speichern die Video direkt und unauffällig. Mit Hilfe einer Nachtsichtfunktion kann man diese Geräte auch im Dunkeln nutzen. Das Beste daran ist: Der Täter merkt dank der unsichtbaren Infrarot-Strahlen nichts von der Überwachung. Er geht also nicht besonders vorsichtig vor, was es der Kamera ermöglicht, ein gutes Bild von ihm einzufangen.

Es gibt also für jedes Gebäude die passende Alarmanlage, die jeder nach seinen eigenen Bedürfnissen anpassen kann. Die moderne Technik funktioniert fehlerfrei und kann dabei von jedem bedient werden.

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