Lüften - aber richtig!

Das tägliche und richtige lüften der Wohnräume, sowie das richtige Heizen, erzeugt nicht nur eine höhere und gesündere Lebensweise. Wird zu wenig gelüftet, dann sammelt sich Feuchtigkeit in den Wänden, sowie in Teppichen und in den Möbeln. Diese bilden dann einen perfekten Nährboden für die Bildung von Schimmelpilz. Dessen Sporen und Toxine kann auf Dauer auf das Nervensystem und das Immunsystem des Menschen negative wirken und es somit schädigen. Mit nur kleinen Tipps und Regeln lässt sich dies vermeiden und zusätzlich viel Energie einsparen.

Regelmäßiges lüften, bedeutet, dass man drei- bis viermal am Tag für fünf bis zehn Minuten alle Fenster komplett öffnen sollte. Wie lange, ist abhängig wie groß der Raum ist und wie kalt es draußen ist. Je kälter es ist, desto kürzer sollte gelüftet werden, aber dafür öfters. Man nennt dies Stosslüften. Das lüften mit gekipptem Fenster bewirkt nur eine eingeschränktes lüften und erzeugt nicht die erwünschte Wirkung. Beim Lüften mit komplett geöffneten Fenstern sollte die jeweilige Tür geschlossen gehalten werden und die Heizung abgedreht werden. Dies hat eine energiesparende Wirkung. Somit kann die Luftzirkulation durch die gesamte Wohnung wirken. Jeder Raum wird so einzeln gelüftet.

Möbelstücke, die direkt an der Wand stehen, sollten für ca. fünf Zentimeter nach vorn gerückt werden. Dadurch kann sich keine Feuchtigkeit angesammelt werden, da die Lüftströmung nicht mehr dort unterbrochen wird. Luft kann jetzt auch hinter den Möbelstücken zirkulieren. Des weiteren ist empfehlenswert, die Heizung regelmäßig entlüften zu lassen. Dies senkt ebenfalls die anfallenden Energiekosten.

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