Leckere Rühreier selber machen
Die einen lieben zum Frühstück eher etwas süßes wie wie Brot oder Brötchen mit Marmelade oder einem anderen süßen Aufstrich, andere lieben es eher etwas herzhafter. Oft gibt es dann Käse, gebratenen Speck und Rühreier, doch viele wissen eigentlich gar nicht wie Rühreier eigentlich funktionieren.
Der Begriff “Rührei” kommt nicht davon dass man es in der Pfanne ständig rührt, sondern dass man Eiweiß und Eigelb vorher verrührt und genau da liegen oft auch die Fehler. Man muss das Ei verrühren, doch was viele machen, auch meine Eltern als ich noch zu Hause war, ist eher ein vergewaltigen der Eier. Oft wird das Ei so lange mit dem Schneebesen oder einer Kabel “geklöppert” bis es schon Blasen schlägt und eine gleichmäßige orangene Farbe annimmt. Eine derartige Eimasse kann aber nur noch trocken werden wenn man sie in die Panne gibt.
Hat man es erst einmal so weit, dann am besten mit etwas Muskatnuss, Salz und Pfeffer würden und in eine lauwarme Pfanne geben in der bereits etwas Butter oder Butterschmalz geschmolzen ist. Öl oder Fett schmeckt nicht so gut.
Die Pfanne sollte dabei aber auch nicht zu groß sein, sonst stocken die Eier zu schnell und werden zu fest. Lieber eine etwas kleiner Pfanne wo die Eimasse mindestens einen halben Zentimeter darin steht oder gar mehr. Ein goßes Rührei benötigt nunmal auch etwas Zeit.
Das Ei dann in der Pfanne bei etwa mittlerer Hitze leicht stocken lassen. Zwischendurch dann immer wieder einmal das verfestige Ei vom Boden mit einem Kochlöffel lösen, aber nicht stetig rühren, nur lösen so dass die flüssige Maße nach unten fließen kann.
Bereitet man seine Rühreier auf diese Weiße zu, bekommt man ein leckeres und vor allem saftiges Frühstück. Wer mag kann es auch noch mit Speck verfeinern der gleich am Anfang mit in die Pfanne kommt oder am Schluss mit etwas Petersilie oder Schnittlauch.