Leben in Deutschland - ein finanzielles Desaster
Jeden Tag sind immer wieder neue Nachrichten zu hören dass die Mittelschicht in die Unterschicht abstürzt, dass die Inflation steigt oder dass Lebensmittel teurer werden. Zudem auch noch Streiks und Diskussionen über Lohnerhöhungen, aber auch Erhöhungen an Steuern selbst wenn diese einen nicht selber betreffen.
Jedoch treffen diese Punkte indirekt am Ende wieder nur den Endverbraucher im negativem und die Staatskasse im positivem Sinne. Zwar ist es durchaus verständlich dass einzelne Berufsgruppen eine Lohnerhöhung fordern, schließlich möchten diese Arbeitnehmer auch normal leben können, doch wer glaubt dass diese Erhöhung die betroffenen Firmen von Ihrem gewinn zahlen? Keiner und so ist es auch nicht. Diese Firmen erhöhen anschließend die Preise für die jeweiligen Produkte die der Endverbraucher am Ende wieder teurer kaufen muss, auch der der eine Lohnerhöhung bekommen hat. So ist eine Lohnerhöhung auch schnell wieder erschöpft und alles geht von vorne los. Der einzige der dabei wirklich was verdient ist der Staat über die Einkommensteuer direkt und zusätzlich nochmals über die Mehrwertsteuer - beide führen zu Mehreinnahmen.
Geht es nicht um Arbeitnehmer direkt, dann sind es Steuern die das Leben unnötig verteuern. Die neue LKW-Maut die nun auch noch erhöht werden soll soll Löcher im Staatssack schließen und für einen besseren Straßenausbau sorgen. Dies mag so vielleicht auch sein, doch die Speditionen werden dies auch nicht hinnehmen. Die gegen die höheren Ausgaben direkt an die Auftraggeber weiter und die legen sie wieder auf die Produkte um. Fazit wie schon zuvor, der Endverbraucher zahlt.
Sieht man jedoch von den beiden Faktoren einmal ab, dann gibt es dennoch die Strompreise, Rohölpreise, Benzinkosten und Preise für Metalle und Altpapier. Alles schlägt indirekt wieder auf die Lebensmittel und alle anderen Waren zurück. Fast in jedem Produkt ist irgendwo Kunststoff zu finden was dank der Rohölpreise teurer wird. Deckel der Joghurtbecher werden teurer, die Herstellung selber durch die Energiekosten und auch der Transport. Der einzige hier ist auch wieder der Staat der davon profitieren kann.
Aber auch Entlastungen durch erweiterte Förderungen wie etwas dem erhöhten Kindergeld sind ein Schritt nach hinten. Zwar haben die einen etwas mehr zum Leben, aber auch der Staat holt sich dies wieder zurück. Das wirklich sinnvolle für alle wäre nur eine Entlastung der Bürger durch Senkung der Abgaben, nicht durch Erhöhung der Einnahmen, da darauf ja wieder Steuern anfallen. Hat man 100 Eur weniger Abgaben, dann benötigt man auch nicht unbedingt gleich eine Lohnerhöhung, die Firma hat keinen Grund die Produktpreise anzuheben und gekauft kann im Schnitt genauso viel.
2 Kommentare
Schreibe einen Kommentar»Ich finde es immer wieder schlimm, wenn in solchen Streiks übertriebene Forderungen gestellt werden. Gibt es denn keine Arbeitnehmer, die zufrieden sind. Strengt euch an, in euren Berufen, dann werdet ihr ganz automatisch mehr verdienen. Stellt eure Chefs vor die Wahl: mehr Lohn ich verlasse das Unternehmen. Dann werdet ihr sehen, ob ihr gute Arbeiter seid und mehr Geld verlangen könnt.
Ja zumal diese teilweise überhöhten Forderungen ja wieder nur dem Staat dienen, denn der Arbeitgeber holt sich sein Geld wieder. Preiserhöhung bei den Produkten oder auch mit Entlassungen. Und egal was, das muss dann wieder der kleine dumme Bürger zahlen.