Komfort im Kurhotel
In einem Kurhotel werden Verfahren angewendet, die dem Patienten zur Gesundung und zum Wohlbefinden dienen. Um vom Alltag abschalten zu können, befinden sich diese Gesundheitshotels in klimatisch angenehmer Umgebung. Die Ruhe und Abgeschiedenheit eines Kurhotels wirken sich positiv auf den Organismus aus. Bewegung und Ruhe, das Ausschalten schädlicher Klimafaktoren sind genauso bedeutend wie physikalische Therapien, Therapien nach Kneipp, Priessnitz und Felke oder Diätbehandlungen. Die speziellen Behandlungen werden von fachlich qualifizierten Personal mit hervorragender medizinischer Kompetenz und Erfahrung durchgeführt und sind genauestens nach einem Gespräch mit einem Facharzt auf den Patienten abgestimmt. Neben therapeutischen Maßnahmen stehen aber auch Sportspiele und Wanderungen auf dem Programm. Nach aktiver Betätigung kann man sich bei einer Massage verwöhnen oder in der Sauna die Seele baumeln lassen.
Ein Aufenthalt in einem Kurhotel ergänzt bei länger dauernden Krankheitszuständen durch Stärkung der Selbstheilungskräfte und kann keine Alternative zu einer Krankenhausbehandlung sein. Neben den klassischen Therapien kann in einem Kurhotel auch das reichhaltige Wellness Angebot genutzt werden. Nach einem kräftezehrenden Besuch im Schwimmbad können sich die Gäste bei einer Massage verwöhnen lassen oder im Ruheraum die Gedanken kreisen lassen. Kurhotels gab es schon in frühem Mittelalter. Das tote Meer bietet dazu mit seinem mineralhaltigen Wasser Heilmethoden mit bahnbrechenden Erfolgen für Menschen, die unter Hautkrankheiten leiden. Auch heute noch sind Kuraufenthalte in diesem Gebiet sehr beliebt. Heilende Quellen gab es überall auf der Erde und wurden dementsprechend viel besucht. Die Menschen pilgerten in Scharen, um Beschwerden zu lindern oder sich ganz davon zu befreien.