Kombinierter Preisindex zeigt Stagnation der Immobilienpreise
Die Mieten werden immer teurer, besonders in Ballungsgebieten sind Neumieten enorm angestiegen. Viele Deutsche träumen deswegen von einen Umzug in eine Eigentumswohnung beziehungsweise ins Eigenheim am Stadtrand. Jedoch können sich Viele dies finanziell nicht leisten. Um aber eventuell doch eine Baufinanzierung ins Auge zu fassen, kann ein vergleich mit einem Baufinanzierungsrechner diejenigen überzeugen, die sich noch unsicher sind. Dabei rechnen Experten durch, ob nicht vielleicht doch ein Umzug in die eigenen vier Wände möglich ist. Langfristig ist dies meist die günstigere Variante des Wohnens.
Aber auch auf dem Immobilienmarkt haben die Preise für Eigentumswohnungen, Ein- und Zweifamilienhäusern in den letzten Monaten kräftig angezogen. Im Gegensatz zum Anstieg der Mieten fällt dieser Aufwärtstrend jedoch eher harmlos ins Gewicht. So stiegen die Mieten in den letzten fünf Jahren um 5 Prozent mehr als die Preise für Wohnimmobilien.
Die Tendenz der Preise für Mieten wie auch die Verkaufspreise sind jedoch nicht an allen Standorten in Deutschland die gleich. Der kombinierte Preisindex aus Kaufpreisen für Immobilien und Mietpreisen belegt, dass in Großstädte und Metropolen die Preissteigerungen deutlich zugelegt haben, während ländliche Regionen oft das Nachsehen haben. Auch in Touristenregionen sind die Immobilienpreise eher verhalten. So gibt es Gegenden, in denen nur knapp die Hälfte der Preise des Bundesdurchschnitts erzielt werden.
Zu den teuersten Gegenden zählen in der Reihenfolge München, Garmisch-Partenkirchen, Heidelberg, Stuttgart, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, Bonn, das Berchtesgadener Land; hingegen bilden Leipzig, Parchim, Bautzen, Güstrow, Gera, Wittenberg, Stendal, die Prignitz und Görlitz das Schlusslicht des Preisindexes.