Katzen - der Deutschen liebstes Haustier
Katzen sind nach den neuesten Statistiken die zahlenmäßig am meisten vertretenen Haustiere der deutschen Bürger noch vor Hunden.
Waren in früheren Jahren die Hunde das am meisten geliebte Haustier, so hat sich das in den letzten Jahren zugunsten der Katzen verändert. Gerade älterne Menschen und Singles haben oft eine Katze als Mitbewohner, während es bei Frauen eher ein Hund ist. In Bezug auf Senioren ist dies auch kein Wunder, denn Katzen sind Einzelgänger und anspruchslose Mitbewohner des Menschen. Sie benötigen keinen täglichen Auslauf wie Hunde und schmusen fast den ganzen Tag.
Ihr Heim bildet in ihrem Leben den ruhenden Pol, egal ob es die Wohnräume bei den Menschen sind, der
Heuboden oder der Stall. Das alles sind für die Katzen sichere Ruheplätze, die sie am liebsten alleine benutzen, selten mit befreundeten Katzen teilen.
Das Heimatgebiet einer Katze, etwa ein umzäunter Garten, ein Vorgarten oder auch die nähere Umgebung eines Bauernhofes, das alles betrachtet die Katze als ihr persönliches Eigentum.
Die Familie der Katzen ist zahlreich, umfasst sie doch 37 Arten.
Neben den Hauskatzen gibt es noch die sogenannten Wildkatzen, die mit ihren scharfen Augen, Ohren und Nasen ausgezeichnete Jäger sind.
Beim Beutefang schleichen sie sich an ihre Beute an.
Dabei ziehen sie ihre Krallen ein, wenn sie dann zuschlagen, strecken sie ihre Krallen aus: Das Opfer kann
somit seinem Jäger nicht entkommen.
Die bekanntesten Wildkatzen sind unter anderem Löwe, Tiger, Gepard, Leopard und Puma um nur einige zu nennen.
Auch unter den Hauskatzen gibt es zahlreiche Rassen.
Man unterscheidet zwischen Langhaar- und Kurzhaarkatzen.
Langhaarkatzen sind zum Beispiel die Perser- und Chinchillakatzen.
Kurzhaarkatzen sind die Siam-, Burma-, Rex- und europäische Kurzhaarkatzen.