Kaffeegenuss auch für die Erzeuger

Kaffebohnen

Kaffee ist ein Genussmittel, das viele Anhänger auf der ganzen Welt hat. Das aromatische Getränk wird heiß und kalt verehrt, mal pur und ohne weitere Zusätze, mal mit Milch, Zucker, ggf. Gewürzen oder Alkoholika ergänzt, und selbst die Kaffeebohnen selber werden dragiert und mit Schokolade überzogen als anregende Knabberei angeboten und verzehrt.

Was die Zubereitung des Kaffees angeht, scheiden sich die Geister ebenso, ob als Brühkaffee, als Instantgetränk, durch Dampf extrahiert oder frisch gemahlen, ob aus der Kaffeemaschine oder einem Kaffeeautomat, die Geschmäcker sind so unterschiedlich wie die Konsumenten selber. Ein gar nicht so neuer Trend, der jedoch an Bedeutung zunimmt, ist dabei der Fair Trade Kaffee.

Fair Trade Kaffee wird “fair” gehandelt und verspricht somit dem Kaffeebauern eine gesicherte Existenz und dem Konsumenten ein gutes Gewissen, da ein größerer Teil des Erlöses bei den Erzeugern verbleibt. Somit wird damit Sorge getragen, dass diese sich und ihre Familien ernähren können und so eine wirtschaftliche Perspektive haben, die auf dem Anbau und der Verarbeitung des Kaffees aufsetzt.

Dieser Kaffee ist dann in Europa in der Regel etwas teurer als anders gehandelter, doch die Mehrkosten gehen dafür auch direkt an die Bauern und Erzeuger, zudem ist fairer Kaffee oftmals weniger chemisch behandelt und gedüngt, was dadurch auch dem Konsumenten entgegen kommt, der einen unmittelbareren, unverfälschteren Genuss erleben kann. Und dafür ist ein kleiner Obolus mehr in der Regel kein Problem, wie auch die zunehmenden Absatzzahlen dieser Produktsparte nachweisen und belegen.

Bildnachweis: knipseline @ pixelio.de

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