Hiermit gewinnt man keinen Preis

Würde schlechtes Webdesign prämiert werden, so wie schlechte Filme mit der Goldenen Himbeere, dann könnten sich sehr viele Webmaster Hoffnungen auf einen preis machen. Denn was uns in den unendlichen Weiten des Cyberspace vorgesetzt wird, das ist manchmal unerträglich.

Da wird man von diffusen Hintergründen angesprungen, die Augen tun einem weh vor lauter Geblinke, den Text kann kein Mensch lesen, weil er erstens voll mit Rechtschreibfehlern ist und zweitens vom Hintergrund gefressen wird und zu guter Letzt ist das sogenannte Menü so unübersichtlich, dass es sinnlos ist.

Wer all dies auf seiner selbstgestalteten Website berücksichtigt, der kann sich sicher sein, dass er erstens keine Besucher bekommt, die es hier lang aushalten und zweitens einen Platz bei den schlechtesten Homepages bekommt.

Es ist immer wieder faszinierend, wie Menschen, die Augen haben, um sehen zu können, solch einen Mist fabrizieren. Man sitzt oft davor und schüttelt nur noch den Kopf, denn begreifen kann man es nicht. Es fällt schwer zu glauben, dass es diese Webmaster ernst meinen. Aber sie tun es – zumindest eine große Anzahl davon. Und das ist das Schlimmste daran. Sie sind außerdem unbelehrbar und können nicht verstehen, was denn nun am Webdesign und der Aufmachung ihrer Seite so schlecht sein soll.

Lassen wir sie im Glauben, dass sie tolle Arbeit geleistet haben, denn nur so kommen alle, die ein wenig Ahnung davon haben, in den Genuss, herzhaft über so einen Stuss zu lachen. Einen Preis gewinnen die Webmaster sicherlich nicht, aber die Lacher haben sie garantiert auf ihrer Seite.

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