Golfer auf Reise

Wenn Golfer in den Urlaub fahren, machen sie oft eine der vielen sogenannten Golfreisen. Nach einem Besuch erst im beratend en Reisebüro oder auf einer informativen Internetbuchungsseite sowie natürlich im Golfshop treten sie gut ausgerüstet die Fahrt zu unbekannten, exotischen Plätzen in fremden Ländern an, vom entspannten Golfplatz mit angrenzender Camping-Anlage in Dänemark bis zu Plätzen mitten in der afrikanischen Wüste. Hier ist jede Runde über den Platz eine kleine Safari, denn man kann schon mal auf eine Nilpferdwiese putten oder den Ball von vorwitzigen Affen geklaut sehen.

Auch für Seeliebhaber finden sich Plätze an der Mittelmeerküste und auf Kreuzfahrtsschiffen. Wer es lieber historisch mag, kann eine Rindreise über ehrwürdige Golfplätze in Schottland und England machen, zum Beispiel das berühmt berüchtigte Road Hole 17 schlagen und den Old Course nachgolfen. Es ist auch möglich, zu berühmten Turnieren zu Reisen und nebenbei selbst zu spielen, zum Beispiel zum Kenya Open Golf Tournament. Fast ebenso aufregend dürfte der Abschlag in einem Vulkankrater sein oder das Spiel in einem Luxusressort auf Bali.

Das Hotel sollte für manche möglichst ein Golfhotel direkt am Platz sein, für manche möglichst separat um auch ein reines Entspannungsgefühl aufkommen zu lassen. Und nicht nur für Anfänger, die im Golfurlaub ihre Platzerlaubnis machen oder zumindest dafür üben wollen, gibt es Kurse. Vorträge verschiedener Profis zu Themen wie Spieltaktik, Regelkunde und Etikette locken jeden Golfer, der noch an sich arbeiten will. Und erst Recht bieten die persönlichen Tipps der Profis im anderen Land einen Anreiz, über den Horizont des eigenen Golfplatzes hinauszuschauen.

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