Energiesparlampen sind die aktuelle Zukunft

Das von der EU neu geforderte Gesetz, dass normale Glühbirnen abgeschafft werden sollen macht durchaus Sinn. Zwar ist man als Bürger an die normalen Birnen gewöhnt und bekommt die auch für unter einen Euro im fünfer-Pack, doch genau hier ist nun auch der Trugschluss. Nicht nur weil sie sehr billig sind sind auch gut für den Geldbeutel und die Ausgaben der einzelnen Bürger.

Es wird zwar heftig spekuliert was nun weniger Energie verbraucht, weniger Energie bei der Herstellung kostet und nun auch noch neu, wie viel CO2 dieses Produkt erzeugt. Wie man es aber auch dreht und wendet, die Energiesparlampe gewinnt in allen Bereichen.

Das einzigste was man einer Energiesparlampe nachsagen kann ist, dass sie nach dem Ableben als Sondermüll entsorgt werden muss und nicht wie eine Glühbirne als Restmüll.

Der Vorteil normaler Energiesparlampen von Markenherstellern ist, dass die zwar durchschnittlich 5,- Euro Kosten, aber auch ca. 80% der Energie einsparen und etwa 10 mal so lange halten. Rechnet man das bei einer normalen Glühlampe in einem normalen Zimmer gegenüber, so ist die Energiesparlampe immer billiger. Die hohen Anschaffungskosten sind in der Regel schon im ersten Jahr wieder eingespart.

Als Beispiel eine hier aktuell leuchtende Glühbirne
Die Glühbirne mit 40 Watt ist jeden Tag 4 Stunden eingeschaltet und verursacht somit einen Verbrauch von 57,6 kWh im Jahr was hier aktuell 6,91 Eur kostet. Eine Energiesparlampe mit 7 Watt verbraucht aber nur 10,08 kWh im Jahr und somit 1,21 Eur. Somit ist eine Anschaffung schon im ersten Jahr bezahlt und muss normalerweise erst wieder nach 10.000 Stunden gewechselt werden. Eine normale Glühbirne bereits nach ca. 1.000 Betriebsstunden.

Leider sind Energiesparlampen aber mit einigen Mythen behaftet die sehr viele Personen immer noch von einer Anschaffung abschrecken.

Energiesparlampen nicht schnell ein- und ausschalten
Der wichtigste dabei ist, dass eine Energiesparlampe angeblich nicht schnell ein- und ausgeschaltet werden darf da sie sonst sehr schnell kaputt geht. Das war auch mal so, aber das ist schon viele Jahre her. Energiesparlampen von Markenherstellern sind schaltfest und überstehen ein häufiges Ein- und Ausschalten problemlos.

Energiesparlampen werden nur langsam hell
Der andere ist, dass die Energie sparenden Lampen recht lange brauchen um die volle Helligkeit zu entwickeln. Auch das war früher in der Tat mal so und da konnte es schon mal 30 Sekunden dauern bis das Licht die volle Helligkeit hat. Dies ist aber auch seit vielen Jahren vorbei und die volle Helligkeit wird binnen einer Sekunde erreicht.

Energiesparlampen sind nicht dimmbar
Wer sich mit den beiden damaligen Problemen anfreunden konnte hatte aber immer noch eines das für viele sehr wichtig ist. Energiesparlampen konnten nicht gedimmt werden. Auch dies ist vorbei. Viele der aktuellen Modelle besitzen ein eigenes elektronisches Vorschaltgerät und können damit durch jeden handelsüblichen Dimmer gedimmt werden. Manche Energiesparlampen sogar gänzlich ohne Dimmer in Stufen von 33% alleine durch schnelles Ein- und Ausschalten eines normalen Lichtschalters.

Energiesparlampen funktionieren nicht im Winter
Das war sicherlich auch einmal ein Nachteil der Energiesparlampen, die eigentlich nichts anderes sind als Leuchtstoffröhren. Auch diese funktionierten oft bei Minusgraden nicht. Aber dies wurde bei beiden Leuchtmitteln geändert und diese funktionieren nun fehlerfrei im Garten oder bei der Grundstücksbeleuchtung.

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