Dice Stacking - Wenn Würfel gestapelt werden

Dice Stacking eine „Sportart“ die eigentlich keine ist. Dice Stacking ist ein Geschicklichkeitspiel mit Würfeln und einem Würfelbecher, bei dem mehrere Würfel mit dem Becher aufgenommen werden und dann als Turm wieder erscheinen.

Sinn dabei ist es die einzelnen Würfel von glatten Oberflächen wie einem Tisch oder auch wen der Hand oder auch einem vorhandenen Würfelturm einzeln in den Becher aufzunehmen und diese dann wieder als einen Turm auf den Tisch zu bekommen.

So unwahrscheinlich wie sich dies auch anhört, so machbar ist es jedoch auch. Das einzigste was man benötigt ist ein gutes Feingefühl in der Hand und etwas Kenntnisse in Sachen Physik in Bezug auf Fliehkraft und Geschwindigkeit.

Durch die leicht geneigte Position des Würfelbechers nach vorne, etwa 45° und eine schnelle hin und her Bewegung im Halbkreis rutscht der einzelne Würfel ganz nach oben und auch an den äußersten Punkt. Ist die Geschwindigkeit nun hoch genug, dann wird dieser auch dort gehalten und der nächste Würfel setzt sich direkt darunter.

Auch unbewusst wird dies bereits bei Gästen von Kneipen getan die etwa an dem Spiel „Chick“ mitmachen. Oft ist auch dort zu sehen dass die Würfel ohne Einsatz einer Hand direkt vom Tresen in den Becher übernommen werden. Was dort noch fehlt ist das Feingefühl für die Würfel, doch die Grundlagen sind schon vorhanden.

Dice Stacking hat sich derzeit schon so weit entwickelt, dass es auch als Wettkampf gespielt wird. Bei einem solchen Wettkampf ist ein festes Regelwerk vorgegeben und gespielt wird auf einem standardisierten Untergrund, einem so genannten  DiceBoard. Der Ablauf ist bei einem Wettkampf bereits festgelegt, jedoch gibt es auch schon Meisterschaften im Bereich Freestyle.

Ein normaler Wettkampf umfasst den ersten Abschnitt, in dem 2 Türme gestellt werden müssen. Geht etwas schief oder die Würfel fallen um darf neu begonnen werden, so lange bis man fertig ist.

Der zweite Durchgang ist genauso, wobei dort nun 4 Türme gestapelt werden müssen. Wichtig bei beiden ist immer die Zeit die man benötigt und auch die Position der Würfel und des Bechers. Alles muss in den entsprechend vorgegebenen Bereichen abgelegt werden bzw. zum stehen kommen. Sind diese nicht eingehalten werden Strafpunkte vergeben.

Der dritte Bereich umfasst den Freestyle in dem die Teilnehmer einer Jury zeigen können was sie so drauf haben. Fehler können dabei vorkommen denn das Endergebniss wird anhand von Punkten für die Schwierigkeit und die Durchführung vergeben.

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