Arbeitslosigkeit = Arbeit in der Krise !
Viele wollen Arbeit, andere nicht, stellt sich die Frage, ist Arbeit ein Recht oder eine Pflicht. Arbeit ist ein Lebensinhalt, der in einem Sinn des Lebens gipfelt. “Im Schweiße Deines Angsichtes sollst Du Dein Brot Essen” sagte Gott zu Adam, wenn wir auch nicht wissen, warum er von den Paradiesfrüchten nicht essen durfte. Aber was, wenn dieser ‘Schweiß’, diese ‘Arbeit’, nicht mehr vorhanden ist?
Die Soziologen sprechen von neuer Arbeitsteilung, Arbeitsprozesse in mehr Teilprozesse zerlegen und diese Arbeit neu verteilen um sie durch verschiedene Wirtschaftseinheiten, der Produzenten, an deren Produtkionsstätten in den Regionen zu realisieren. Aber diesen gut gemeinten Überlegungen steht das Renditedenken entgegen, Arbeit ist ein teures Gut, Stichwort: ‘Lohnnebenkosten’, die beim deutschen Lohnniveau die Kosten erhöhen und Unternehmensgewinne drücken.
Wenn es der Wirtschaft schlechter geht, das könnte als Folge der derzeitigen Finanzkrise passieren, die in eine Wirtschaftskrise umschlagen kann, versuchen Unternehmen als erstes bei den Arbeitskosten zu Sparen: Arbeitnehmer werden ‘freigestellt’, wie das in der Fach-Terminologie heißt und sind nicht arbeitslos. ‘Unmoralisch’ ist dabei, dass bei den Aktiengesellschaften an der Börse die Kurse steigen. Wärend mehr und mehr auf Jobsuche sind, füllen sich bei anderen die Taschen.
Es steckt ein Fehler im System. Da ein Arbeitsloser-Arbeitswilliger, nie Schuld an Arbeitslosigkeit hat, ist es Aufgabe des Staates, Menschen soviel Geld zu geben, dass sie durch Konsum die Wirtschaft in eine gute Konjunktur halten können. Wie das geht, wäre ein anderes Thema.